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Begleitung

Eine lebensbedrohliche Erkrankung stellt das Leben auf den Kopf, viele Fragen tauchen auf. In dieser Ausnahmesituation stehen die betroffenen Menschen vor großen Herausforderungen. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen können hier und auch in der Zeit der Trauer eine tatkräftige Unterstützung sein.
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Grundkurs

Der Grundkurs für Lebens-, Sterbe- & Trauerbegleitung will dazu befähigen, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und den Angehörigen in der Bewältigung ihrer Trauer beizustehen. Er hat sowohl die fachliche Qualifikation als auch die Förderung des menschlichen Einfühlungsvermögens zum Ziel.
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Symposium

Wir veranstalten in Horn alle zwei Jahre ein Hospizsymposium als eintägige Veranstaltung. Damit möchten wir eine Möglichkeit zur einschlägigen Weiterbildung bieten. Dadurch sollen hospizliche Themen in der Gesellschaft verbreitet und interessierte Privatpersonen angesprochen und diskutiert werden.
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Benefiz-CD präsentiert und Spendenübergabe an Hospizbewegung Niederösterreich

Kultur.Region.Niederösterreich-Holdinggeschäftsführer Martin Lammerhuber hat eine Benefiz-CD aufgenommen, die in Anwesenheit von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im ORF Landesstudio NÖ in St. Pölten präsentiert wurde. „Nur die Zeit hat Zeit“ heißt sie, der Erlös der CD kommt der Hospizbewegung Niederösterreich zugute. Im Zuge der Veranstaltung, konnte Martin Lammerhuber 15.000 Euro an Vertreter aus dem Hospizbereich übergeben.

„Martin Lammerhuber macht seine Arbeit als Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich hervorragend, umso mehr Respekt haben wir davor, dass er sich dann auch noch ‚Zeit nimmt‘, um sich in der Hospizbewegung zu engagieren“, sagte die Landeshauptfrau. „‚Zeit‘ ist die wertvollste Währung, die wir haben“, betonte Mikl-Leitner und sprach Brigitte Riss vom Landesverband Hospiz Niederösterreich und Christine Zeiner vom Mobilen Hospiz Bezirk Horn sowie dem gesamten Team Dank und Anerkennung aus, weil sie „365 Tage im Jahr ‚Zeit schenken‘“.

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  • BenefizCD2

 

Im Bild: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Schauspielerin Waldtraud Haas, Nationalrat Hans Stefan Hintner (4. von links) Geschäftsführer Martin Lammerhuber (links) mit Festgästen und Sponsoren

Fotos copyright: NLK Reinberger

Ankündigung erste Kindertrauergruppe: 26.04.2019 16 Uhr


Das Mobile Hospiz Bezirk Horn bittet ab Ende April 2019 ein neues Angebot für trauernde Kinder und Jugendliche.

Unter den Namen „Trauertreff für Kinder & Jugendliche - Gemeinsam TRAUERN und ERINNERN“ werden Kindern und Jugendlichen, die eine geliebte Person verloren haben, ein geschützter Rahmen und eine wertvolle Chance geboten, sich mit anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen auszutauschen und die eigenen Ressourcen zu stärken.

Der Einstieg ist jederzeit möglich, da die einzelnen Treffen thematisch nicht aufeinander aufgebaut sind. In der Gruppe wird den trauernden Kindern und Jugendlichen geholfen, in einer geschützten und vertrauten Atmosphäre  selbst Strategien in Umgang mit der eigenen Trauer zu entwickeln. Dies erreicht man durch Gespräche, in gemeinsamen Entwickeln von Erinnerungsritualen, im kreativen Arbeiten und entspannten Spielen.

Die Teilnahme ist unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt und ist kostenlos.

Die Gruppe wird von Martina Weber und Barbara Brunner – beide ausgebildete Kinder -und Jugendtrauerbegleiterinnen gestaltet.

Die Treffen finden ab April jeden letzten Freitag des Monats um 16.00 statt (fällt dieser Freitag auf einen Feiertag oder Fenstertag, dann ist das Treffen am darauffolgenden Freitag).

In Krisenzeiten (aktueller Todesfall, Begleitung bis zum Begräbnis,…) kann auch eine Einzelbegleitung mit den Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen vereinbart werden. 

Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier

15. Hospizsymposium Horn

Wann? 07.03.2020
Wo? Vereinshaus Horn, Robert Hamerling Straße 9, 3580 Horn

Der bisherige Arbeitstitel unseres nächsten Symposiums lautet „Lebensrecht – Sterbepflicht“. Es werden verschiedene Themen rund um das Lebensende teilweise aus dem Blickwinkel oft gebrauchter Klischeeaussagen beleuchtet. Am Ende findet eine Podiumsdiskussion mit allen ReferentInnen statt.

Bisher zugesagte ReferentInnen mit ihren vorläufigen Themen:

Klaus Aurnhammer (Theologe, Seelsorger): „… wir können ihm doch nicht die Hoffnung nehmen …“

Mag. Dr. Christian Metz (Philosoph, Psychologe): „… sie kann nicht loslassen …“

Kathrin Ohnsorge, PhD (Philosophin, Bioethikerin): Hintergründe zum Sterbewunsch

Angelika Feichtner, MSc (Palliative Care) (Pflegende): Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

Mag. (FH) Dr. Angelina Falkner (Sozialarbeiterin, Organisationsethikerin): „… ich war total von der Rolle“ – Umgang mit Suizid einer betreuten Person


Weitere Informationen und das genaue Programm finden Sie in diesem Folder.

Wir freuen uns darauf, Sie ganz herzlich bei uns begrüßen zu dürfen!

Hospiz macht Schule

Im Rahmen von „Hospiz macht Schule“ haben Geri Sachata und Karin Berndl (beide Hospizmitarbeiterinnen im Mobilen Hospiz Bezirk Horn), die Volksschule Röschitz und die Schule im Dialog in Mold besucht.

Mit dem Projekt „Hospiz Niederösterreich macht Schule“ werden Kinder und Jugendliche für den Hospizgedanken sensibilisiert und

erfahren eine wertschätzende Haltung im Umgang mit Abschied, Sterben und Trauer.

Anbei ein Erfahrungsbericht von Schulleiterin Dipl. Päd. Claudia Gantner:

Zum ersten Mal wurde in diesem Frühling an der Schule im Dialog das Projekt "Hospiz macht Schule" durchgeführt. Schulleiterin Dipl. Päd. Claudia Gantner zieht ein kurzes Resümee der letzten vier Wochen:

Natürlichen waren meine Schuleltern etwas skeptisch, als ich ihnen im Rahmen eines Elternabends das Projekt "Hospiz macht Schule" vorstellte. "Sind unsere Kinder denn nicht noch zu jung für so schwere Themen wie Tod, Sterben, unheilbare Krankheiten, Trauer, Verlust, einen Besuch bei einem Bestattungsunternehmen, etc.", lauteten die besorgten Einwände. Doch Geri Sachata und Karin Berndl schafften es mit Hilfe eines ausgezeichneten methodischen Konzeptes, das sie sehr behutsam, kompetent und gut organisiert umsetzten, die Kinder auf die Hospizbewegung und damit verbundene Fragestellungen neugierig zu machen. Sachatas und Berndls Glaubwürdigkeit und Erfahrung als jahrelange ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiterinnen spürten die Kinder von Anfang an und beeindruckten sie sehr. Was ist ein Hospiz? Was tröstet mich oder meine Eltern, wenn wir traurig sind? Was passiert mit einem Menschen, wenn er gestorben ist? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie viele Krebsarten gibt es? Warum macht ihr diese Arbeit? ... Über viele Fragen wurde nachgedacht und diskutiert, viel konnte beantwortet werden, manches blieb offen. Religiöse Bezüge zu Tod und Auferstehung wurden in Zusammenarbeit mit der evangelischen Pastorin Mag. Birgit Schiller im Rahmen einer Religionsstunde bearbeitet. Den Abschluss des Projektes bildete der Besuch des Bestattungsunternehmens „Bestattung Gars GmbH.“ und des Bergfriedhofes bei der Gertudskirche. Unsere Schulkinder wissen nun, u.a. was mit einem Verstorbenen passiert, wenn er vom Bestatter abgeholt wird, sie haben gesehen, wie ein Sarg von innen aussieht und wie eine Aufbahrung organisiert wird. Wie viele Särge passen in ein Grab? - Auch diese Frage wurde von Herrn Herbert Vogelsinger und Elisa Liebhart beantwortet.

"Hospiz macht Schule" war ein sehr schönes, intensives und wichtiges Projekt für die Kinder unserer 4. Schulstufe. Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die äußerst gute Zusammenarbeit bei Geri Sachata und Karin Berndl vom Verein Mobiles Hospiz Bezirk Horn,  Mag. Birgit Schiller, Bestatter Herbert Vogelsinger und Bestatterin Elisa Liebhart bedanken. Sie alle arbeiteten ehrenamtlich für uns - auch das beeindruckte unsere Schulkinder sehr.

Aber nicht nur in Mold wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Auch in der Volksschule Röschitz mit Pädagogin Gerlinde Menner wurde von den beiden Hospizbegleiterinnen den Kindern viel Herzensbildung vermittelt und  Mut gemacht um in schwierigen Situationen gut vorbereitet zu sein.

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Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier